Tagebücher der Eva Braun

Die Tagebücher der Eva Braun gelten bis auf wenige Einzelblätter seit 1945 als verschollen. Die unter Titeln wie The Diary of Eva Braun bis heute immer wieder veröffentlichten angeblichen Aufzeichnungen beruhen dagegen auf einer Ende der 1940er Jahre von Luis Trenker verbreiteten Fälschung.

Von den schriftlichen Erzeugnissen Eva Brauns, der Geliebten und späteren Ehefrau Adolf Hitlers, haben sich zahlreiche Briefe und Notizhefte in privaten Nachlässen und Sammlungen sowie in deutschen und ausländischen Archiven erhalten. Ihre Tagebücher, die sie spätestens ab 1935 geführt hat, gelten dagegen seit Kriegsende als verschwunden und wurden aller Wahrscheinlichkeit nach auf ihre Anweisung hin vernichtet. Lediglich der umstrittene Nazi-Forscher und -Apologet David Irving erklärte in den 1970-er Jahren, er habe ihren Verbleib geklärt, konnte diese Behauptung aber nicht belegen.

Nachweislich erhalten sind von Eva Brauns Tagebüchern lediglich 22 Seiten handschriftlicher Einträge. Die Aufzeichnungen beginnen am 6. Februar 1935, Brauns 23. Geburtstag, und enden am 28. Mai 1935, kurz bevor sie einen fingierten Selbstmordversuch unternahm. Brauns Schwester Ilse hatte die Tagebuchblätter nach der Entdeckung des Selbstmordversuchs aus dem Originaltagebuch gerissen und an sich genommen, sie später aber an ihre Schwester zurückgegeben, die sie dann auf dem Obersalzberg verwahrte. Diese Einzelseiten wurden von Eva Brauns Familie trotz Eva Brauns ausdrücklicher Anweisung nicht vernichtet, sondern zusammen mit anderen privaten Gegenständen versteckt. Geheimdienstmitarbeiter der 3. US-Armee beschlagnahmten später das Material, das zunächst in die Akten des Office of Military Government for Germany aufgenommen wurde und schließlich in den Bestand der National Archives, Washington, gelangte.

Auf Deutsch wurden sie erstmals 1968 von dem Autor und Journalisten Nerin E. Gun in teilweise fehlerhafter Transkribierung veröffentlicht. Als Faksimiledruck erschienen sie 1971 in neuer Transkribierung und mit sparsamer Kommentierung in Werner Masers Standardwerk Adolf Hitler. Legende-Mythos-Wirklichkeit.

Nur Anton Joachimsthaler hat im Jahr 2003 in seinem Buch Hitlers Liste die Existenz eines Tagebuchs von Eva Braun grundlegend in Frage gestellt.

Die Einträge wurden, so der Hitlerforscher Werner Maser, „ohne Publikations- und Stilisierungsabsichten“ verfasst. Die Historikerin Anna Maria Sigmund beschreibt die Texte so: „Ohne Interpunktion, ungelenk im Ausdruck und mit der Diktion eines Teenagers erzählt die 23-Jährige von ihren kleinen trivialen Alltagssorgen“. Die Aufzeichnungen geben einen klaren Einblick in die Naivität und egomane Weltsicht der jungen Eva Braun und ihr rein privates Verhältnis zu Adolf Hitler, das sie in banaler Harmlosigkeit schildert:

So wünscht sie sich zum Geburtstag „ein Hunderl“, „dann wäre ich nicht so ganz allein“, und ist enttäuscht, als sie von Hitler keinen bekommt: „nun ists wieder nichts.“ (6. Februar 1935). Als Hitler mit dem Gedanken spielt, dass sie ihren Job als Verkäuferin aufgeben soll, notiert sie froh:

Selbst dramatische politische Ereignisse werden von ihr nur im Bezug auf ihre eigene private Befindlichkeit wahrgenommen, so die brutalen Säuberungen im Rahmen des Röhm-Putsches:

Eva Braun ordnete sich in der Beziehung völlig unter, litt aber unter der Vernachlässigung und wollte lieber sterben, als eine Trennung von Hitler hinzunehmen.

Das Desinteresse der Hitlerforschung an Eva Brauns Person, das sich in dem geringen Umfang an biografischer Literatur ausdrückt, beruht nicht zuletzt auf Brauns in ihren privaten Aufzeichnungen überdeutlich werdendem Desinteresse an überindividuellen Vorgängen. „Sie hatte keine der schillernden Eigenschaften der konventionellen Tyrannenmaitresse. Sie war weder eine Theodora, noch eine Pompadour, noch auch eine Lola Montez“, so urteilte aus eigener Anschauung Albert Speer. Wissenschaftlich betrachtet liefern ihr Tagebuch und Briefwechsel kaum neue Erkenntnisse. Der britische Historiker Hugh Trevor-Roper fasste deshalb zusammen: „Eva Braun ist eine Enttäuschung der Geschichte.“

Unmittelbar nach Kriegsende rissen die Spekulationen über den Verbleib von Hitler und Eva Braun nicht ab. Viele bezweifelten die Meldungen ihres Todes in Berlin. Man spekulierte über eine Flucht des Paares per U-Boot nach Südamerika, Tibet oder ins antarktische Neuschwabenland und das FBI sammelte Meldungen, nach denen Hitler auf einem Linienflug von Spanien in die USA, im jugoslawischen Örtchen Bobovo und am U-Bahn-Eingang Houston Street in New York gesehen wurde oder in einer riesigen unterirdischen Hacienda in Argentinien leben sollte.

Ebenso begierig war die Öffentlichkeit auf vermeintlich „intime Details“ aus der Welt der Naziprominenz, die vor Kriegsende nur als Gerüchte oder Propagandameldungen kursierten. In diesem Klima stießen erste Zeitungsnotizen, Eva Braun habe ein privates Tagebuch hinterlassen, auf dankbare Aufnahme. Die Veröffentlichungen bezogen sich dabei auf Aussagen von Luis Trenker, der behauptete, das Tagebuch 1944 in Kitzbühel von Eva Braun persönlich erhalten zu haben. Den verschlossenen Umschlag mit den Aufzeichnungen habe er dann 1945 in Bozen in Gegenwart eines Notars öffnen lassen. Überdies sei das Manuskript von Angehörigen des amerikanischen War Departments geprüft worden, wobei Trenker allerdings nie angab, von wem und wann das geschehen sein soll.

Trenker, der als Schauspieler und Regisseur gute Medienkontakte besaß, war in der Verlagsszene auch als Bestsellerautor bekannt. Allerdings galt sein Verhältnis zum Urheberrecht als nicht besonders ausgeprägt, denn er hatte zahlreiche der unter seinem Namen erschienenen Bücher nicht selbst geschrieben und war deshalb immer wieder in juristische Auseinandersetzungen mit Ghostwritern und Koautoren verwickelt. Nach Kriegsende fand er nur schwer wieder Anschluss in seinem Beruf und hatte erhebliche Geldsorgen. Die Hitler-Geliebte als Zeuge für ein exzentrisches Privatleben Hitlers öffentlich zu präsentieren, versprach in dieser Situation schnellen Profit. Bekannt ist, dass Trenker deshalb schon 1946 Fotomaterial und detaillierte Informationen über Eva Braun und die Schauspielerin und Regisseurin Leni Riefenstahl suchte, um dieses Material für Veröffentlichungen zu nutzen.

Die ab 1947 erscheinenden ersten Meldungen über eine mögliche Veröffentlichung des Tagebuchs erzeugten besonders in Frankreich einen großen Pressewirbel, bei dem auch über eine Hollywood-Verfilmung des Stoffes spekuliert wurde. Bezeugt ist, dass Trenker bereits 1946 versuchte, das Manuskript in Europa und den USA zu verkaufen. So wandte er sich an den deutsch-amerikanischen Künstleragenten Paul Kohner, den amerikanischen Filmautor Géza Herczeg sowie einen schweizerisch-amerikanischen Filmverleih und legte das Manuskript dem New Yorker Verlagshaus „Reynal & Hitchcock“ vor, das bei dem bekannten Publizisten Hans Habe ein Gutachten bestellte und auch erhielt. Öffentlich beschwor Habe im Februar 1948 die Authentizität des Textes und befürwortete eine Veröffentlichung: Er kenne Schreiben Eva Brauns, und der „halbgebildete, kleinbürgerlich geschraubte und verschrobene Stil der Briefe“ finde sich im Tagebuch wieder. Auch Eintragungen Brauns wie die, sie habe „nichts anzuziehen“, da sich „Adi nie um meine Kleidung kümmere“, sprächen für die Echtheit. Diese vorschnelle Stellungnahme sorgte noch jahrelang für hämische Attacken gegen Habe.

In Buchform erschien der Text 1948 zunächst in Frankreich und Italien, 1949 dann auf Englisch und Holländisch.

Das angebliche Tagebuch bestand aus 96 Schreibmaschinenseiten

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, die keinerlei Korrekturen und auch keine eigenhändige Unterschrift von Eva Braun aufwiesen. Inhaltlich dominierten im Werk zahlreiche sexuelle Anspielungen gemischt mit wüster Kolportage:

Behandelt wurde auch Leni Riefenstahl, von der im angeblichen Tagebuch behauptet wurde, sie sei Hitlers Geliebte gewesen und habe nackt vor ihm getanzt. Die angeblichen Eva-Braun-Eintragungen wiederholten auch in diesem Fall seit langem kursierende Gerüchte und waren nicht ohne humoristischen Reiz:

Eifrige Rechercheure fanden bald heraus, dass erhebliche Teile des Tagebuchs teils wörtlich, teils sinngemäß den Skandalerinnerungen der Gräfin Marie Louise von Larisch-Wallersee aus dem Jahr 1913 entlehnt waren. So berichtet die angebliche Eva Braun über Geschenke Hitlers:

Die Vorlage lautete:

Eva Brauns Familie bezeichnete den Text umgehend als „Machwerk“ und wies später eine Erklärung des Grand-Hotels Kitzbühel vor, nach der Braun zuletzt im Jahr 1942 dort gewesen sei, die von Trenker behauptete Übergabe also gar nicht stattgefunden haben könne. Die ebenfalls betroffene Leni Riefenstahl wandte sich im Sommer 1948 direkt an Trenker, der ihr in seiner Antwort aber vorhielt: „Da Du als Künstlerin unter der Regierung Hitlers sehr prominent warst, ist es verständlich, dass über Dich in positivem und negativem Sinne geschrieben wird. Kritik und Angriffe müssen Künstler sich nun einmal gefallen lassen“.

Als nach der Wiener Zeitung Welt am Abend auch die Münchner Zeitschrift „Wochenend“ im September 1948 mit einem deutschsprachigen Vorabdruck des angeblichen Tagebuchs begann, wurde dieser nach der ersten Ausgabe von der Familie Braun mit Leni Riefenstahl als Nebenklägerin durch eine einstweilige Verfügung des Landgerichts München I gestoppt. Bei der Verhandlung leugnete Eva Brauns Mutter – wie man heute weiß wahrheitswidrig –, dass ihre Tochter überhaupt Tagebuch geführt habe: „Eva schrieb höchst ungern Briefe, und den Kuchenpaketen für Papa lag stets nur ein kurzer Gruß bei.“ Besonders empörten sie die intimen Beschreibungen, etwa die Erwähnung der ledernen Unterwäsche. Zur Widerlegung dieser Tagebucheintragung trat als Zeugin die ehemalige Hitler-Sekretärin Traudl Junge auf, die aussagte, Eva Brauns „Wäsche unterschied sich in nichts von den üblichen Stücken und war keinesfalls aus Leder.“ Völlig absurd wurde die Verhandlung, als Hitlers Chauffeur Erich Kempka entrüstet die Behauptung dementierte, der Führer habe sich lediglich die Füße gewaschen, anstatt ein Vollbad zu nehmen.

Unmittelbar nach dem Verbotsurteil des Münchner Landgerichts ging Hans Habe auf Distanz zu seiner bisherigen öffentlichen Einschätzung des Tagebuchs. Ob der Text authentisch sei oder nicht, habe er nie beurteilen können, erläuterte er nun, was im krassen Widerspruch zu seinen früheren Äußerungen stand. Trenker dagegen erklärte aus dem sicheren Italien, er bleibe bei seiner Darstellung über die Herkunft der Aufzeichnungen und man könne ihn „nicht dafür verantwortlich machen, wenn die Memoiren nicht den Tatsachen entsprechen.“ Jahrzehnte später wollte dann auch Trenker von dieser Episode nichts mehr wissen. Auf die gefälschten Tagebücher angesprochen, erklärte er 1976:

Trotz dieser Tatsachen wird die Fälschung bis heute im englischsprachigen Raum als „echtes“ Tagebuch Eva Brauns vertrieben.

In der Regel wurde und wird angenommen, dass nicht nur die Verbreitung des Textes, sondern auch die Fälschung von Luis Trenker ausging. Einige Verwandte von Trenker gaben an, dass die Diktion des Tagebuchs sie an seinen Briefstil erinnern würde. Sie hielten für möglich, dass er echte Aufzeichnungen Eva Brauns überarbeitet und dabei aus anderen Quellen ergänzt habe. Eine eigenhändige Fälschung traute Trenker aber intellektuell damals wie heute kaum jemand zu.

Kurzzeitig geriet als Autor der in der Sache schon exponierte Hans Habe in Verdacht, ebenso der Schriftsteller und wiederholte Ghostwriter Trenkers Fritz Weber, der sich gegen diese Vermutung sogar gerichtlich wehrte. Die Wochenschrift Aufbau dagegen hielt ohne weitere Begründung Gaston Oulman für den Verfasser. Dieser war ein bekannter Hochstapler der frühen Nachkriegszeit, der neben seiner Tätigkeit als Betrüger und Schwarzhändler als falscher kubanischer Presseoffizier vom Nürnberger Prozess berichtete und nach seiner Entlarvung und Flucht in der französischen Zone zum Chefredakteur von Radio Saarbrücken avancierte, bevor er erneut enttarnt und nach einem missglückten Selbstmordversuch abgeschoben wurde. In einer 2009 fertiggestellten Fernsehdokumentation wurden „Südtiroler Nazijournalisten“ als Hintermänner Trenkers genannt. Die wahre Urheberschaft blieb ungeklärt. Bis heute wird meist von einer Urheberschaft Trenkers ausgegangen.

Eva Braun wurde seit Bekanntwerden ihrer Rolle als Person in zahlreichen Erzählungen, Romanen und Theaterstücken verarbeitet sowie in mehreren Filmen dramatisch dargestellt.

Ihr Tagebuch spielte erstmals 1968 in dem esoterisch angehauchten Buch „Mönch-Story“ von Albert Wallner eine Rolle. Das als „Tagebuchbericht“ bezeichnete Werk schildert Eva Brauns und Hitlers Flucht aus Berlin und ihren Fallschirmabsprung über Tibet, wo sie sich in einem Kloster verstecken und Hitler 1947 als Mönch stirbt. Grundlage des Buches ist angeblich ein Tagebuch Eva Brauns, das ein tibetanischer Mönch im Himalaja einem bayerischen Bergsteiger übergeben haben soll. Das streckenweise auf seine Art durchaus komische Buch, das auch mit deutlichen Anspielungen auf Luis Trenker arbeitet, erreichte keine größere Verbreitung.

Stärkere öffentliche Resonanz erzielte der Roman „Siegfried“ des niederländischen Autors Harry Mulisch. Inhalt des Buches: In Wien verrät ein altes Dienerehepaar dem erfolgreichen niederländischen Schriftsteller Rudolf Herter das Geheimnis um den bislang unbekannten Sohn Hitlers und Eva Brauns, Siegfried, der auf Befehl des Führers umgebracht wurde. Doch in Wahrheit war Siegfried das Opfer einer Intrige Heinrich Himmlers, der Eva Braun eine jüdische Herkunft andichtet, weil er befürchtet, Hitler könne den illegitimen Sohn später zu seinem Nachfolger ernennen. Der Roman ist eine Collage aus den Stimmen des Autors, seines literarischen Schriftsteller-Kollegen, dem alten Ehepaar und dem fiktiven Tagebuch der Eva Braun. Darin erinnert sich die unter Bewachung stehende Braun an den für die Fabel des Romans entscheidenden Anruf Hitlers: „Tschapperl! Das Ganze ist ein Missverständnis! Noch heute Mittag wirst du abgeholt und zum Berghof gebracht. Aber bereite dich auf eine grauenvolle Nachricht vor: Es hat einen Unfall gegeben. Siggi lebt nicht mehr.“ (S. 167) Das Buch endet in unsystematischen philosophischen Exkursen des Helden Herter und des Autors Mulisch. Der Roman wurde überwiegend kritisch besprochen.

1992 kündigte die Zeitschrift EMMA unter dem Motto „Die Wahrheit über das stille Dulden einer Frau an der Seite eines grausamen Diktators“ den Beginn eines sechsteiligen Vorabdrucks der Tagebücher von Eva Braun an, die, so EMMA, „einen einmaligen Einblick in die Verstrickung von alltäglichem Sexismus und finalem Rassismus geben.“ Die angeblich der Zeitschrift vorliegenden 18 wie Poesiealben aussehenden Bände zeichneten laut EMMA die Frau an Hitlers Seite als „Widerstandskämpferin; auf undramatische, unauffällige, bescheidene Art und Weise, wie es Frauenart ist. Die Beherztheit, mit der sie bis zuletzt an seiner Seite blieb und auch seinen Tod teilte, nötigt Respekt ab.“

In der zweiten Folge eröffnete die Zeitschrift dann, die Fotografin Bettina Flitner und Alice Schwarzer hätten die Tagebücher gefälscht, und stellte den weiteren Abdruck ein. So entging den Lesern die Darstellung der Themenkomplexe: „Warum Eva Braun sich von Hitler ein Kind wünschte. Was Hitler ihr bei der Machtübernahme ins Ohr flüsterte. Und wie Eva beinahe eine Jüdin gerettet hätte.“ Die Satire war eine späte Reaktion auf den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher im Jahr 1983.

Unter dem Titel Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit drehte Wolfgang Murnberger einen Film über Luis Trenker und die Tagebuchfälschung, das Drehbuch schrieb Peter Probst, Tobias Moretti spielt Trenker.

Neuer Marstall

Der Neue Marstall auf der Spreeinsel in Berlin-Mitte ist ein neobarocker Bau, der nach Entwürfen von Ernst von Ihne zwischen 1897 und 1901 am Schloßplatz gegenüber dem Stadtschloss direkt an der Spree errichtet wurde.

Der Marstall diente zur Unterbringung der 300 Pferde sowie der Kutschen und Schlitten des kaiserlichen Hofes. Außer einigen Bürgerhäusern wurde bei der Errichtung auch ein Großteil des Alten Marstalls von 1669 überbaut bzw. integriert.

Das viergeschossige Bauwerk erhielt eine Sandsteinfassade, wobei die unteren zwei Geschosse zu einem rustizierten Sockel, die oberen zwei Geschosse zu einer Kolossalordnung zusammengefasst wurden. Der reiche bildhauerische Schmuck, von dem noch die Rossebändiger auf der Spreeseite und das Giebelrelief erhalten sind, stammt von Otto Lessing.

Während der Novemberrevolution 1918 war in dem Gebäude die Volksmarinedivision untergebracht, und ab 1920 die Berliner Stadtbibliothek. Die alten Pferdeställe an der Spreeseite des Gebäudes wurden hierfür zu Büchermagazinen umgebaut. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Komplex mit vereinfachtem Äußeren wiederhergestellt, wodurch die Hauptfassade zum Schloßplatz ohne Giebelbekrönung und Figurenschmuck blieb; die Akademie der Künste der DDR unterhielt hier Ausstellungsräume. 1988 wurden zwei Reliefs des Bildhauers Gerhard Rommel mit Bezug zur Novemberrevolution enthüllt.

Das Gebäude wird von der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) sowie dem Verein für die Geschichte Berlins genutzt.

Zugleich wurde in einem ersten, inzwischen abgeschlossenen Bauabschnitt die Fassade restauriert. Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung geht davon aus, dass das Bauwerk nach Abschluss des zweiten Bauabschnittes und nach dem bereits erfolgten Rückbau des Palastes der Republik mit der Wiedererstehung des historischen Schloßplatzes nach dem Wiederaufbau des Stadtschlosses wieder eine angemessene Bedeutung erhalten wird.

Beschädigungen 1951

Ansicht von der Spreeseite aus (2012)

Details der Fassade zur Spreeseite

Giebel mit Poseidon

Steinarbeiten in beiden Nischen (1951)

Das neue Relief in der rechten Nische von Rommel (2014)

Alter Marstall • Dom • Humboldt-Box • Liebknechtbrücke • Lustgarten • Neuer Marstall • Rathausbrücke • Schleusenbrücke • Schloßbrücke • ehemaliges Staatsratsgebäude

Stadtschloss • Dom bis 1747 • Dominikanerkloster • Hundebrücke • Kaiser-Wilhelm-/Kavalier- bzw

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. Burgbrücke • Kurfürsten- bzw. Lange Brücke • Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal • Neptunbrunnen • Palast der Republik • Schloßfreiheit

Humboldtforum

Koordinaten:

John H. Morehead

John Henry Morehead (* 3. Dezember 1861 in Columbia, Marion County, Iowa; † 30. Mai 1942 in St. Joseph, Missouri) war ein US-amerikanischer Politiker (Demokratische Partei) und zwischen 1913 und 1917 der 18. Gouverneur des Bundesstaates Nebraska.

Morehead besuchte die örtlichen Schulen seiner Heimat in Iowa. Danach absolvierte er das Shenandoah Business College. Im Jahr 1884 zog er nach Nebraska, wo er zunächst als Lehrer und Farmer tätig war. Später wurde er auch Händler. Zwischen 1896 und 1899 war er im Richardson County als Kämmerer angestellt. Im Jahr 1900 wurde er Bürgermeister der Gemeinde Falls City. Zwischen 1910 und 1912 war er Mitglied und Präsident des Senats von Nebraska. Nach dem Tod des Vizegouverneurs übernahm er zusätzlich dieses Amt in den Jahren 1911 bis 1912. Im November 1912 wurde er als Kandidat seiner Partei zum Gouverneur gewählt.

John Morehead trat sein neues Amt am 9. Januar 1913 an. Nach einer Wiederwahl im Jahr 1914 konnte er insgesamt vier Jahre amtieren. In seiner Amtszeit wurde die Staatsverschuldung verringert. Damals wurden die ersten Mitglieder einer erst kurz zuvor eingerichteten Kontrollkommission der staatlichen Organe ernannt und ein neues Arbeitsgesetz erlassen. Im Jahr 1916 war er ein Delegierter zur Democratic National Convention, auf der Woodrow Wilson für eine zweite Amtszeit als US-Präsident nominiert wurde.

Nach dem Ende seiner Amtszeit blieb Morehead politisch aktiv. Er bewarb sich 1918 erfolglos um einen Sitz im Staatssenat und kandidierte im Jahr 1920 ebenfalls erfolglos für eine neuerliche Amtszeit als Gouverneur. Dafür wurde er dann in das US-Repräsentantenhaus gewählt. Dort war er zwischen 1923 und 1935 in verschieden Ausschüssen vertreten. Nach dem Ende seiner Zeit im Kongress widmete sich Morehead wieder seinen privaten Angelegenheiten. Er war im Immobiliengeschäft und in der Landwirtschaft tätig. Im Jahr 1940 war er erneut Delegierter auf dem Bundesparteitag der Demokraten, auf dem Franklin D. Roosevelt zum dritten Mal für die Präsidentschaft nominiert wurde. Morehead starb im Mai 1942. Er war mit Minnie Weisenreder verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte.

Nebraska-Territorium (1854–1867):
Burt | Cuming | Izard | Cuming | Richardson | Morton | Black | Morton | Paddock&nbsp

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;| Saunders

Bundesstaat Nebraska (seit 1867):
Butler | James | Furnas | Garber | Nance | Dawes | Thayer | Boyd | Crounse | Holcomb | Poynter | Dietrich | Savage | Mickey | Sheldon | Shallenberger | Aldrich | Morehead | Neville | McKelvie | Bryan | McMullen | Weaver | Bryan | Cochran | Griswold | Peterson | Crosby | Anderson | Brooks | Burney | Morrison | Tiemann | Exon | Thone | Kerrey | Orr | Nelson | Johanns | Heineman | Ricketts

Delegierte aus dem Nebraska-Territorium (1854–1867)
Giddings | Chapman | Ferguson | Estabrook | Daily | P. Hitchcock

Abgeordnete aus dem Bundesstaat Nebraska (seit 1867)
1. Bezirk: Marquette | Taffe | Crounse | Welch | Majors | Valentine | A. Weaver | McShane | Connell | Bryan | Strode | Burkett | Pollard | Maguire | Reavis | Thorpe | Morehead | Luckey | Heinke | Sweet | Copeland | Curtis | P. Weaver | Beermann | Callan | Denney | Thone | Bereuter | Fortenberry • 2. Bezirk: Laird | Laws | McKeighan | Mercer | G. Hitchcock | Kennedy | G. Hitchcock | Lobeck | Jefferis | Sears | Baldrige | Burke | C. McLaughlin | Buffett | O’Sullivan | Buffett | Hruska | Chase | Cunningham | McCollister | Cavanaugh | Daub | Hoagland | Christensen | Terry | Ashford • 3. Bezirk: Valentine | Dorsey | Kem | Meiklejohn | Maxwell | Robinson | McCarthy | Boyd&nbsp

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Silke Burmester

Silke Burmester (* 1966 in Hamburg) ist eine deutsche freie Journalistin, Kolumnistin und Autorin mit den Schwerpunkten Gesellschaft, Kultur und Medien.

Burmester arbeitete als Redaktionsassistentin und Aufnahmeleiterin bei Spiegel TV Thema. Zusammen mit Heike Hackbarth gründete sie das Fanzine planet pussy. Sie war Autorin bei Petra und Die Woche. Bei der Zeitschrift Amica leitete sie das Ressort „Sex und Sünde“ und beim Jahreszeiten Verlag arbeitete sie als freiberufliche Textchefin.

In der Tageszeitung schrieb Burmester als Kriegsreporterin bis zum 6. Juli 2016 eine wöchentliche Kolumne über die Medienbranche. Für Spiegel Online schrieb sie bis 29. März 2014 die Kolumne S

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.O.N. – Helden der Gegenwart. Sie ist auch Kolumnistin für das Medium Magazin (Burmesters Moralberatung) sowie auf netzwerkrecherche.de (nr-Jahreskonferenz 2013), für die Sächsische Zeitung, Die Zeit, das Zeit-Magazin und mare.

Im Februar 2008 veröffentlichte die taz Burmesters mehrteilige satirische Kolumne mit dem Titel Das geheime Tagebuch der Carla Bruni, die im selben Jahr als Buch erschien. Das fiktive Tagebuch wurde auch in der französischen und italienischen Presse besprochen und in das Rumänische und das Estnische übersetzt. Als Hörbuch, gelesen von Esther Schweins, stand es im Februar 2009 auf der Hörbuch-Bestenliste des hr2-kultur. 2012 erschien ihr Buch Beruhigt Euch!, das sich als „Pamphlet gegen die Hysterie der Medien“ charakterisieren lässt.

Burmester unterrichtet u. a. Kreatives Schreiben an der Akademie für Publizistik in Hamburg, beim SWR und an der Henri-Nannen-Schule. Sie setzt sich für freien Journalismus ein und ist Mitglied bei Pro Quote und bei Freischreiber.

Burmester wurde vom Medium Magazin 2010 mit dem dritten Platz des Preises Journalist des Jahres in der Rubrik „Kultur“ sowie 2011 und 2012 für ihre „humorvollen und bissigen Texte“ mit dem zweiten Platz in der Rubrik „Unterhaltung“ ausgezeichnet

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2011 gehörte Silke Burmester zur Jury für den Grimme-Preis im Bereich „Unterhaltung“, 2012 im Bereich „Fiktion“ und war 2011 Jurymitglied für den Deutschen Radiopreis. 2014 gehörte sie zur Jury des Prix Pantheon.

Odo von Porhoet

Odo II. von Porhoët (Eudon II. de Porhoët, auch Éon und Eudes genannt, † nach 1173) war Graf von Porhoët und Regent des Herzogtums Bretagne. Er war der Sohn von Geoffroy, Vicomte de Porhoët und Hadvise, und damit ein Angehöriger des (erst später so genannten) Hauses Rohan.

Nach dem Tod seines älteren Bruders Josselin beerbte er diesen in Porhoët.

Als zweiter Ehemann von Bertha, Tochter und Erbin des Herzogs Conan III. von Bretagne († 1148), der seinen Sohn Hoel wegen Unehelichkeit enterbt hatte, erhielt Odo von diesem die Vormundschaft über seinen Stiefsohn Conan IV., den Sohn aus Berthas Ehe mit Alain le Noir († 1146).

Ab 1148 übte Odo somit die Regentschaft in der Bretagne aus, dachte aber nicht daran, sie seinem Stiefsohn auch zurückzugeben. 1154 verbündete sich Conan IV

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. daher mit seinem Onkel Hoel gegen Odo, doch gelang es diesem, die beiden Prätendenten zu schlagen. Hoel konnte sich den Besitz der Grafschaft Nantes sichern, Conan hingegen musste nach England zu König Heinrich II. fliehen, der ihm den Besitz der Honour of Richmond als väterlichem Erbe bestätigte. Darüber hinaus erhielt Conan militärische Unterstützung, die es ihm erlaubte, in die Bretagne zurückzukehren; er fand mehrere Verbündete, aber die Tatsache, dass er als Vasall des englischen Königs auftrat, provozierte auch einen Aufstand anderer Großer unter Führung Odo von Porhoëts, der aber geschlagen wurde und nun seinerseits die Bretagne verlassen musste. Conan wurde 1156 zum Herzog proklamiert. Im gleichen Jahr verjagten die Nantaiser seinen Onkel Hoël und vertrauten sich dem Grafen Gottfried von Anjou an, einem Bruder des Königs Heinrichs II. Nach dem Tod Gottfrieds 1158 glaubte Conan, Nantes zurückzuerhalten, musste es jedoch Heinrich II. übergeben.

Odo von Porhoët führte nun eine erneute Revolte an, die auch erfolgreich war, aber Heinrich II. nun den Vorwand lieferte, selbst in der Bretagne zu intervenieren, die 1168 Josselin eroberte

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. Odo wurde aus der Grafschaft Porhoët vertrieben sowie, als er 1173 einen letzten Aufstand wagte, aus der Grafschaft Penthièvre. Danach verliert sich seine Spur.

In Porhoët beerbte ihn sein Sohn Odo III.

Twin Oaks (Missouri)

St. Louis County

Twin Oaks ist eine Gemeinde mit dem Status „Village“ im St. Louis County im US-Bundesstaat Missouri. Im Jahr 2010 hatte Twin Oaks 392 Einwohner.

Die Koordinaten von Twin Oaks liegen bei 38°34’0″ nördlicher Breite und 90°30’2″ westlicher Länge. Nach Angaben der United States Census 2010 erstreckt sich das Stadtgebiet von Twin Oaks über eine Fläche von 0,70 Quadratkilometer (0,27 sq mi). Das komplette Stadtgebiet befindet sich an Land.

Twin Oaks grenzt im Norden an Manchester und im Süden an den Valley Park.

Nach der United States Census 2010 lebten in Twin Oaks 392 Menschen verteilt auf 177 Haushalte und 107 Familien. Die Bevölkerungsdichte betrug 560,6 Einwohner pro Quadratkilometer (1451,9/sq mi).

Die Bevölkerung setzte sich 2010 aus 97,4 % Weißen, 0,8 % Afroamerikanern, 0,5 % Asiaten, 0,5 % aus anderen ethnischen Gruppen und 0,8 % mit zwei oder mehr Ethnien zusammen. Bei 1,0 % der Bevölkerung handelte es sich um Hispanics oder Latinos. Von den 177 Haushalten lebten in 19,2 % Familien mit Kinder unter 18 und in 51,4 % der Haushalten lebten verheiratete Paare ohne Kinder. Von den 392 Einwohnern waren 14,3 % unter 18 Jahre, 7,6 % zwischen 18 und 24 Jahren, 21,4 % zwischen 25 und 44 Jahren, 35,4 % zwischen 45 und 64 Jahren und in 21,2 % der Menschen waren 65 Jahre oder älter. Das Durchschnittsalter betrug 49 Jahre und 50,3 % der Einwohner waren männlich.

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;| Cool Valley | Country Club Hills | Crestwood | Creve Coeur | Crystal Lake Park | Dellwood | Des Peres | Edmundson | Ellisville | Eureka | Fenton | Ferguson | Flordell Hills | Florissant | Frontenac | Glendale | Green Park | Greendale | Hazelwood | Huntleigh | Jennings | Kinloch | Kirkwood | Ladue | Lakeshire | Manchester | Maplewood | Maryland Heights | Moline Acres | Normandy | Northwoods | Oakland | Olivette | Overland | Pacific | Pagedale | Pasadena Hills | Pine Lawn | Richmond Heights | Rock Hill | Shrewsbury | St. Ann | St. George | St. John | Sunset Hills | Town and Country | University City | Valley Park | Velda City | Vinita Park | Warson Woods | Webster Groves | Wellston | Wildwood | Winchester | Woodson Terrace

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Census-designated places (CDP):  Affton | Castle Point | Concord | Glasgow Village | Lemay&nbsp

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;| Mehlville | Oakville | Sappington | Spanish Lake

Unincorporated Communities: Allenton | Ascalon | Bel Nor | Bel Ridge | Bridgeton Terrace | Burke City | Carsonville | Crescent | Earth City | Flor | Glencoe | Grover | Gumbo | Hoene Spring | House Springs | Lake Chesterfield | Peerless Park | Pond | Robertson | Sherman | Times Beach | Vigus

Liste der Ortschaften in Missouri

Oskar Carlgren

Oskar Henrik Carlgren (* 1

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. Dezember 1865 in Falun; † 10. August 1954) war ein schwedischer Zoologe.

Carlgren studierte ab 1884 in Uppsala und erreichte 1893 seinen Doktor der Philosophie (filosfie doktor) mit der Verteidigung der Abhandlung Studien über nordische Actinien. Er erhielt eine Anstellung als Dozent an der Hochschule Stockholm (heute Universität Stockholm) wo er ab 1902 auch Prosektor am Institut für Zootomie war. In diesem Zeitraum unternahm er mehrere wissenschaftliche Exkursionen nach Deutschland und Italien. Von 1912 bis 1930 hatte er einen Lehrstuhl an der Universität Lund inne.

Carlgren galt als Experte für Korallen, speziell Seeanemonen (Actiniaria)

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, die er ausgiebig studierte. Er führte auch physiologische Untersuchungen an einer Reihe anderer „niederer“ Tiere durch. In seinen späten Jahren befasste er sich umfassend mit dem Regenerationsvermögen von Hohltieren (Coelenterata).

Oskar Carlgrens Wahl in die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften erfolgte 1908 und 1913 wurde er Mitglied der Königlich Physiographischen Gesellschaft in Lund.

Benedict Jacka

Benedict Jacka (* 25. September 1980 in London) ist ein britischer Autor. Er ist der Verfasser der Fantasy-Serie Alex Verus.

Nach Abschluss der Schulzeit studierte Jacka an der University of Cambridge, wo er seine zukünftige Lektorin Sophie Hicks vom Verlag Victor Gollancz Ltd., der sowohl Kinder- als auch Fantasy-Literatur im Programm hat

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, kennenlernte.

Seine ersten Veröffentlichungen waren drei Kinderbücher zum Thema Ninja. 2012 erschienen drei Bände der Fantasy-Serie Alex Verus. Der Held der Serie

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, Alex Verus, betreibt im bürgerlichen Leben einen Laden für Zaubererbedarf in einem Hinterhof in CamdenTown, ist aber mit einer verborgenen übersinnlichen Fähigkeit ausgestattet – er kann in die Zukunft sehen

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. Eine Fähigkeit, die es ihm ermöglicht, in einer Welt aus sich feindlich gesinnten Magiergruppierungen zu überleben.

Jackas Bücher erhielten wiederholt positive Kritiken SF Crowsnet nannte Cursed ein „unterhaltsames, wenn auch anspruchsloses Lesevergnügen“. FantasyBookCritic gab ebenfalls positive Kritik zu Fated.

Hellfire (Album)

Besetzung

Hellfire ist das dritte Studioalbum der norwegischen Band 1349. Es erschien 2005 über Candlelight Records und in Russland über Irond.

Destroyer von Nocturnal Breed steuerte drei Texte zu Hellfire bei. Das Album wurde im Studio Studio in Nyhagen, in dem auch die Band Darkthrone Material aufgenommen hatte, aufgenommen, abgemischt und produziert; zuständiger Toningenieur war Kjartan Hesthagen. Gemastert wurde es bei Strype Audio durch Tom Kvålsvoll, produziert wurde es von 1349, ausführender Produzent war Ronni Le Tekrø. Es wurde für den 21. Oktober 2005 angekündigt.

Wenngleich der Klang auf Hellfire „bewährt schäbig“ ist und die Stücke „extrem wie gehabt“ sind, ist „die Wut der Vergangenheit […] einem perfiden künstlerischen Kalkül gewichen“ und das Material laut Metal-Hammer-Redakteur Robert Müller vielfältiger, wohingegen Alex Henderson von Allmusic der Ansicht ist, das Album sei „kein bisschen weniger vorhersehbar oder eindimensional“ als der Vorgänger Beyond the Apocalypse. Die Stücke „unterstreichen den hohen Anspruch, den die Band pflegt: Technisch anspruchsvolle Rasereien (‚From The Deeps‘, ‚Slaves To Slaughter‘) treffen auf Stücke wie den Titel-Track ‚Hellfire‘, die auch anderen Emotionen außer Aggression Raum lassen“. Im Titelstück „dominieren verzerrte, fast doomige Riffs, die den Hörer dank ihrer ständigen Wiederholung hypnotisch in den Bann ziehen – fesselnd, melancholisch und doch gnadenlos“. Bei Celestial Deconstruction kombiniert die Band „die traditionelle Black Metal-Ästhetik mit avantgardistischem Anspruch im Stil Satyricons“, während das groove-lastige Sculptor of Flesh an Darkthrone erinnert und das 13:49 Minuten lange Titelstück von Müller als episch und als „radikale Form von LoFi-Ambient“ beschrieben wurde. Die Riffs bei To Rottendom nähern sich dem Death Metal an, während Sculptor of Flesh als slayer-beeinflusst und thrash-lastig beschrieben wurde.

Frost, der seine Weltanschauung mit dem Begriff des Satanismus zusammenfasst, bezeichnete die von ihm beigetragenen Liedtexte als „direkte Konsequenzen persönlicher Erfahrungen und erregter mentaler Zustände“. Er glaube, einige der von Seidemann geschriebenen seien stark von H. P. Lovecraft und lovecraftscher Magie inspiriert

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, wenngleich einige seiner Texte Projektionen seiner inneren Welt seien. Ravn und Archaon beschreiben laut Frost in ihren Texten persönliche Visionen, und Destroyer von Nocturnal Breed „überquillt einfach vor wunderschöner Zerstörung“.

Im Metal Hammer wurde das Titelstück als „wirkungsvoller Kontrast zu zahlreichen wahrlich frostklirrenden Liedern auf HELLFIRE, und auch ein Zeichen dafür, dass 1349 problemlos ihr musikalisches Spektrum erweitern können

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, ohne dabei an Boshaftigkeit zu verlieren“, bezeichnet. Es ziehe „den Hörer […] hypnotisch in den Bann“. Das Album belegte dort den Soundcheck-Platz 28 und wurde von Robert Müller als Meisterwerk der Band bezeichnet; das über siebenminütige Celestial Deconstruction, das „vehement groovende“ Sculptor of Flesh und das Titelstück seien „[h]erausragend und beispielhaft für die bei aller stilistischen Strenge große Vielfalt des Albums“, und letzteres demonstriere „trefflich […], was für eine radikale Form von LoFi-Ambient Black Metal sein kann, wenn Könner am Werk sind“. Andreas Stappert vom Rock Hard bezeichnete Frosts Schlagzeugspiel als „nicht mehr von dieser Welt“, was „bei Konzerten den Einsatz eines Sauerstoffzelts direkt hinterm Drumkit unabdingbar machen“ dürfte. Neben den schnellen Stücken erschaffe die Band in langsameren Passagen „eine tief schwarze Atmosphäre zwischen heißem Pesthauch und harschem Frostklirren“, wofür From the Deeps oder das Titelstück „Paradebeispiele“ seien

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. Diesmal stimme „auch der Sound: ruppig, primitiv UND druckvoll. Beeindruckendes Black-Metal-Pflichtprogramm!“ Jackie Smit von Chronicles of Chaos zufolge ist Hellfire nicht ganz auf demselben Niveau wie Gehennas Album WW, aber „nichtsdestoweniger eine angemessen brutale und ergreifende Black-Metal-Scheibe“. Cosmo Lee vom Stylus Magazine schrieb, das Album werde der Selbstbeschreibung als audial hellfire (‚hörbares Höllenfeuer‘) mehr als gerecht.

Marie-France Pisier

Marie-France Pisier (* 10. Mai 1944 in Đà Lạt, Vietnam; † 24. April 2011 in Saint-Cyr-sur-Mer) war eine französische Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Ab Beginn der 1960er Jahre trat sie in mehr als 80 Film- und Fernsehproduktionen, überwiegend Dramen, in Erscheinung und wurde zweimal mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet.

Marie-France Pisier wurde in Vietnam als Tochter des damaligen französischen Kolonialgouverneurs geboren

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, der ein Unterstützer des Vichy-Regimes war. Ihr jüngerer Bruder Gilles Pisier (* 1950) wurde ein bedeutender Mathematiker. Ihre ältere Schwester Évelyne (* 1941), war als Anwältin und Frauenaktivistin tätig, arbeitete für das französische Kulturministerium und ehelichte den französischen Politiker Bernard Kouchner. Pisiers Vater wurde später von Hanoi nach Nouméa (Neukaledonien) versetzt, ehe die Familie nach Nizza zurückkehrte. Bereits in jungen Jahren begeisterte sie sich für das Theater. Sie trat mit zehn Jahren einer Theatergruppe bei und wirkte zwei Jahre später erstmals in einer Aufführung mit. Sie galt als sehr gute Schülerin und lebte bei ihrer Mutter in Nizza.

1962 wurde Pisier von François Truffaut für den Film entdeckt. Der Regisseur hatte eine junge Schauspielerin für den Kurzfilm Antoine und Colette gesucht, der in den Episodenfilm Liebe mit zwanzig eingehen sollte, und daher eine Anzeige in der Cinémonde aufgegeben: „François Truffaut sucht eine Verlobte für Jean-Pierre Léaud und für L’Amour à vingt ans“. Der Part der Colette sollte von einer wirklich jungen Frau besetzt werden, „keine Lolita, keine ‚Halbstarke‘, keine reife Frau. […] Sie soll einfach und fröhlich sein und über eine gute Allgemeinbildung verfügen. Nicht zu ‚sexy‘“, so Truffaut. Der Journalist Mario Brun von Nice-Matin schickte ihm daraufhin ein Foto der jungen Marie-France Pisier, die ihm in einem Amateur-Theater aufgefallen war. Truffaut castete sie daraufhin kurz vor Drehbeginn und gab ihr die weibliche Titelrolle.

Der Kurzfilm, in dem sie das prüde Objekt der Begierde von Truffauts Alter Ego Antoine Doinel (Léaud) spielte, machte Pisier bekannt. Zu dieser Zeit studierte sie Politische Ökonomie mit dem Ziel, Rechtsberaterin zu werden. Truffaut verliebte sich wie so häufig bei den Dreharbeiten in seine Hauptdarstellerin, die er gegenüber seiner Vertrauten Helen G. Scott als „modern, sehr feministisch, links – Richtung Sartre-Beauvoir“ sowie als „sehr offen, direkt, sehr stark und gleichzeitig sehr kindlich“ charakterisierte.

Den Part der Colette sollte Pisier 1968 mit einem einminütigen Kurzauftritt in Geraubte Küsse und 1979 eine Nebenrolle in Liebe auf der Flucht, in dem sie Antoine und später seine Ex-Frau Christine (Claude Jade) trifft und sich mit ihr über Antoine unterhält, wiederholen.

Pisier spielte nach der Zusammenarbeit mit Truffaut in eher unbedeutenden Genrefilmen mit. Gleichzeitig studierte sie an der Universität Paris-Nanterre und sympathisierte während der Pariser Mai-Unruhen 1968 mit Daniel Cohn-Bendits „Bewegung des 22. März“ (französisch Mouvement du 22-Mars). Mit dem späteren Politiker verband sie auch zwischenzeitlich eine private Beziehung.

Der Durchbruch als Filmschauspielerin in Frankreich folgte 1975 mit Pisiers Rolle in Jean-Charles Tacchellas international erfolgreicher Liebeskomödie Cousin, Cousine. Der Part der hysterisch-depressiven Ehefrau von Victor Lanoux brachte ihr den César für die beste weibliche Nebenrolle ein. Im Jahr darauf gewann Pisier in der Rolle als Prostituierte Nelly in André Téchinés Barocco erneut den Preis und es folgten Rollen im englischsprachigen Kino, mit denen die Französin aber nicht an den vorangegangenen Erfolg anknüpfen konnte. Nach einem Auftritt in Eduardo de Gregorios Sérail (1976) buhlte sie in Charles Jarrotts Historiendrama Jenseits von Mitternacht gemeinsam mit Susan Sarandon um die Gunst eines Fliegeroffiziers (gespielt von John Beck).

Pisier galt als Muse des Autorenkinos um Alain Robbe-Grillet, Luis Buñuel, Jacques Rivette und Téchiné, der sie nach Paulina haut ab (1971), Barocco, Erinnerungen aus Frankreich (1974) auch in Die Schwestern Brontë (1979) neben Isabelle Adjani und Isabelle Huppert besetzte. Pisier drehte aber auch kommerzielle Filme wie Gérard Ourys Das As der Asse (1982) mit Jean-Paul Belmondo und arbeitete als Theaterschauspielerin.

In Deutschland war Pisier 1981 unter der Regie von Hans W. Geißendörfer in der Thomas-Mann-Verfilmung Der Zauberberg als Clawdia Chauchat zu sehen. Im selben Jahr schlüpfte sie für George Kaczenders Einzigartige Chanel in die Rolle der gleichnamigen berühmten Modeschöpferin. Zehn Jahre später gehörte sie neben Sophie Marceau zum Schauspielensemble von Andrzej Żuławskis Spielfilm Blue Note, in dem sie als George Sand, die Geliebte von Frédéric Chopin (gespielt von dem namhaften polnischen Pianisten Janusz Olejniczak) auftrat.

1997 arbeitete Pisier mit Manuel Poirier an Marion, der Geschichte eines zehnjährigen Mädchens aus der französischen Provinz, das sich mit einer wohlhabenden Pariserin anfreundet. Seit Beginn der 1990er Jahre wandte sich die Schauspielerin vermehrt der Arbeit im Fernsehen zu und verkörperte unter anderem wiederkehrende Rollen in den Serien Venus und Apoll (2005), Milch und Honig (2009) sowie Le Chasseur (2010). In den 2000er Jahren erschien Pisier aber auch in Kinoarbeiten französischer Nachwuchsregisseure, wie Christophe Honorés Dans Paris und Maïwenn Le Bescos Verzeiht mir (beide 2006).

Pisier war auch als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig. Nachdem sie bereits an den Drehbüchern zu Rivettes Céline und Julie fahren Boot (1974) und Truffauts Liebe auf der Flucht (1979) mitgearbeitet hatte, gab sie 1990 ihr Regiedebüt mit Le Bal du gouverneur. Der Film mit Kristin Scott Thomas und Didier Flamand in den Hauptrollen entstand nach einer eigenen Romanvorlage, in der sie ihre Kindheit in Neukaledonien verarbeitet hatte. 2002 inszenierte Pisier den Spielfilm Comme un avion mit Bérénice Bejo, zu dem sie durch den Tod ihrer Eltern inspiriert worden war.

Marie-France Pisier war in erster Ehe mit dem Anwalt Georges Kiejman verheiratet, in zweiter Ehe mit Thierry Funck-Brentano, der eine leitende Position bei der Groupe Lagardère innehatte. Aus dieser Verbindung gingen ein Sohn und eine Tochter hervor.

In der Nacht vom 23. auf den 24. April 2011 wurde der Leichnam der 66-jährigen Pisier von ihrem Ehemann im Swimmingpool des gemeinsamen Anwesens in Saint-Cyr-sur-Mer (Südfrankreich) aufgefunden. Als Gast war sie noch zur Ehrengala von Jean-Paul Belmondo bei den im Mai beginnenden 64. Filmfestspielen von Cannes erwartet worden. Mit Belmondo hatte sie 1976 in Der Körper meines Feindes und 1982 in Das As der Asse zusammengearbeitet. Der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand würdigte die Künstlerin postum als „Intellektuelle, engagiert in den Kämpfen ihrer Zeit“. Laut dem Filmschaffenden Yves Boisset wahrte Pisier stets Distanz und verfügte über eine geheimnisvolle Ausstrahlung. Der Schauspieler und Regisseur Robert Hossein sprach seiner Kollegin schon seit ihrer Jugend eine Fülle an „Präsenz, Talent, Sensibilität und eine außergewöhnliche Klarheit“ zu.