Sougia

Sougia (griechisch Σούγια [ˈsuʝa] (f. sg.)) ist ein Ort mit 136 Einwohnern im Regionalbezirk Chania an der Südwestküste der griechischen Insel Kreta. Verwaltungsmäßig bildet Sougia zusammen mit den Bergdörfern Koustogerako (Κουστογέρακο), Livadas (Λιβαδάς) und Moni (Μονή) die Ortschaft Sougia im Gemeindebezirk Anatoliko Selino der Gemeinde Kandanos-Selino. Alle vier Dörfer haben zusammen 220 Einwohner.

Die kleine Ortschaft liegt am Ausgang der Agia-Irini-Schlucht und ist von steilen Felswänden umgeben. Das Bett eines nur noch nach starken Regenfällen im Winter fließenden Sturzbaches namens „Lakos Zografou“ begrenzt den Ort nach Osten. Das heutige Dorf wurde erbaut auf und zwischen den Ruinen der antiken Stadt Syia, welche zusammen mit Lisos einer der Häfen der weiter oberhalb gelegenen großen antiken Stadt Elyros war (für die bis zu 16.000 Einwohner in römischer Zeit angenommen werden). Da sich die Landmasse Westkretas geotektonisch bedingt seit der Zeitenwende in dieser Region um etwa fünf Meter gehoben hat (in Sougia gut ersichtlich an der ehemaligen Spülkante an den Felsen am Meer) ist der ehemalige Hafen trockengefallen und gehört teilweise zum heute bebautem Gebiet. Der heutige kleine Fischereihafen am westlichen Ende der Sougia-Bucht ist neuzeitlichen Datums.

Der alte Name des Ortes „Syia“ (Συία seltener auch Συγία) ist vermutlich vom altgriechischen Wort sys (‚Sau‘) abgeleitet. Die Blütezeit des antiken Syias war in den römischen und frühbyzantinischen Jahren, sein Hafen genoss einen guten Ruf good reusable water bottles. Teile der antiken Stadt sind östlich des Flussbetts hangaufwärts zu begehen. Unter anderem sind die Überreste von zwei frühchristlichen Basiliken evercare shaver, römischen Gräbern, Häusern und Mauern zu sehen. Vermutlich wurde die Stadt von Sarazenen zerstört und entvölkert. Funde aus Syia sind im archäologischen Museum in Chania ausgestellt. Der Mosaikboden einer an Stelle der heutigen Kirche stehenden dritten Basilika aus dem 6. Jahrhundert ist erhalten und in der neuen Kirche im westlichen Teil des Ortes zu besichtigen.

Der englische Reisende und Altertumsforscher Robert Pashley beschreibt den Ort Sougia 1835 als vollkommen unbewohnt. Schon er vermutete, dass die vorgefundenen Ruinenfelder die Überreste eines Hafens des antiken Elyros seien, dessen Standort zu dieser Zeit noch nicht sicher identifiziert war. Dabei bezieht er sich auf eine Küstenbeschreibung eines anonymen Autors aus byzantinischer Zeit.

Im Zweiten Weltkrieg waren deutsche Truppen in Sougia stationiert, wohingegen die nahegelegenen Bergdörfer als Rückzugspunkt des kretischen Widerstands galten. Die vormals deutlich bevölkerungsreicheren Nachbardörfer Koustogerako, Livadás und Moní wurden als Vergeltung für ein von Widerstandskämpfern verhindertes Erschießungskommando zerstört und dem Erdboden gleichgemacht.

Die Fähre von Paleochora nach Agia Roumeli (am Ausgang der Samaria-Schlucht) und Chora Sfakion macht Halt in Sougia.

Zwei Mal täglich fährt eine Buslinie der KTEL während der Touristen-Saison nach Chania, im Winter nur etwa 5 Mal pro Woche. Die enge und kurvenreiche Straße nach Chania wurde 2009 bus-tauglich ausgebaut. In der Hochsaison bringen Linienbusse zudem mehrmals pro Woche am frühen Morgen Wanderer zum Eingang der Samaria-Schlucht (mit PKW oder Bus circa eine Stunde Fahrzeit). Es gibt eine Straße durch die Berge nach Paleochora (etwa eine Stunde Fahrzeit).

Da das gesamte meeresnahe Gebiet des Ortes als Archäologische Zone ausgewiesen ist, darf in Sougia nur sehr begrenzt an der Zufahrtsstraße Richtung Norden gebaut werden. Die abgelegene Lage etwa 70&nbsp tenderization of meat;km südlich von Chania und der mangelnde Baugrund hat das Aufkommen von Pauschaltourismus größeren Stils bislang verhindert. Trotzdem gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in Pensionen oder Hotels und einige Tavernen an der Strandpromenade oder im Ort sowie zwei Diskotheken. Neben Landwirtschaft und Fischerei ist der Tourismus der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Die gesamte Bucht von Sougia wird von einem Kieselstrand gesäumt. Der östliche Teil dieses Strandes ist einer der letzten Ortsstrände auf Kreta, an dem Wildcampen geduldet wird. Touristen, die nach Sougia reisen, sollten wissen, dass es in Sougia und in etwa 30 Straßenkilometer Umgebung keine Tankstelle und keinen Geldautomaten gibt best hydration vest for running.

Eine etwa 1,5 Stunden lange Wanderung führt von Sougia nach Westen zu den Ruinen der antiken Hafenstadt Lisos entlang des Europawanderweges E4. Der Weg beginnt direkt hinter dem Hafen von Sougia und ist ausgeschildert. Von Lisos aus führt der E4 weiter bis Paleochora. In östlicher Richtung teilt sich der E4 in einen küstennahen Abschnitt nach Agia Roumeli (sehr schwere Wanderung mindestens 10 Stunden, Weg teilweise in schlechtem Zustand) und einen Bergabschnitt bis zur Omalos-Hochebene in den Lefka Ori. Die Wanderung von Sougia durch die Agia Irini Schlucht bis zum gleichnamigen Dorf geht über 12 km durch eine Landschaft, die botanisch und geologisch der Samaria-Schlucht ähnlich ist.

Koordinaten:

Ertso-Tianeti

Ertso-Tianeti (Georgian: ერწო-თიანეთი) is a small historical-geographic area in eastern Georgia. It lies along the upper Iori Valley in what is now Tianeti District in the region of Mtskheta-Mtianeti. The area’s name is compound, consisting of its two subdivisions: Ertso (ერწო) in the south, and Tianeti (თიანეთი) in the north.

Ertso-Tianeti is located on the southern foothills of the Greater Caucasus mountains. Its historical borders are: Pshavi to the north, Kakheti to the south and east, and the Aragvi River on the west.

Ertso-Tianeti was historically part of the saeristavo (duchy) of Kakheti. According to Georgian tradition and accounts from the 11th century, Saint Nino converted the inhabitants of the region to Christianity along with the rest of Iberia, c. 330. Due to its geographical location, Ertso-Tianeti was a region of great strategic and economical significance during the Middle Ages. It was traversed by a branch of the commercial road joining Kartli with Caucasian Albania and Armenia. During this period (6-9th centuries) wet electric shaver, Tianeti served as the foothold from which the lords of Kartli extended their political and cultural influence over the Greater Caucasus. During the struggle for unification of Georgia (10th century), the Kingdom of Abkhazia used the conquest of Tianeti to bring Kakheti into their allegiance. In the 13th century Ertso-Tianeti had to endure the Mongol invasions. In the 15th century, after the collapse of the unified Kingdom of Georgia, Ertso-Tianeti became one of the samouravo (districts) of the Kingdom of Kakheti. Its territory was the object of frequent conflicts between Kakheti and the Duchy of Aragvi. In 1614 youth football jerseys cheap, the area was virtually depopulated as a result of the Persian invasion of the Kakheti. The vacated villages were later resettled by migrants from the neighboring mountain regions of Pshavi and Khevsureti, with which economic links have always been strong best hydration vest for running.